Satzung der KSK-Reischach 1873 e.V


1. Name, Sitz und Geschäftsjahr
1.1 Der Verein führt den Namen Krieger- und Soldatenkameradschaft Reischach gegründet 1873
1.2 Der Sitz ist in Reischach und soll ins Vereinsregister eingetragen werden
1.3 Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr
2. Verbandszugehörigkeit
Der Verein ist Mitglied der Bayr. Kameraden- und Soldatenvereinigung e.V. Gegründet 1956, erkennt dessen Satzung an und ist Mitglied des KSK  Kreisverbandes Altötting.
3. Zweck des Vereins
3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977
3.1.1 Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet der Kultur; im Einzelnen durch:   
– Würdige Errichtung, Pflege und Erhaltung aller im Gemeindegebiet notwendigen und vorhandenen Ehrenmale, Heldengedenkstätten und
Kriegsgräber.
− Beteiligung an der Ausgestaltung und Durchführung von Gedenkfeiern im Rahmen der Heimatpflege und Heimatkunde
− Beteiligung an Beerdigungen von verstorbenen Mitgliedern
− Betreuung und Förderung von Reservisten im Rahmen der militärischen und körperlichen Ertüchtigung
3.1.2 Eine Änderung im Statut der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.
3.2 Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaft-liche Zwecke.
3.3 Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins
3.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden
3.5 Der Verein ist politisch und konfessionell neutral
4 Mitglieder
4.1 Der Verein besteht aus aktiven, passiven und Ehrenmitgliedern
4.1.1 Aktives Mitglied kann jeder ehemalige Soldat, der in der deutschen, einer Nato- oder österreichischen Armee gedient hat, werden.
4.1.2 Passives Mitglied kann jede Person werden, die besonderes Interesse für
den  Verein hegt.  Ab dem 60. Lebensjahr hat das Neumitglied 150.- Euro Aufnahmegebühr zu entrichten.
4.1.3 Der Vereinsausschuss kann Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Dabei ist ein strenger Maßstab anzuwenden. Ehrenvorstand kann werden, wer mindestens zwei volle Amtsperioden 1. Vorsitzender war.
4.2 Mitglied kann jede volljährige Person werden, die beim Vorstand schriftlich um Aufnahme nachsucht
4.3 Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung beim Vereinsausschuss zu. Dieser entscheidet endgültig.
4.4 Die Mitgliedschaft endet durch
4.4.1 Tod
4.4.2 Austritt Dieser ist dem Vorstand schriftlich zu erklären und jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres möglich
4.4.3 Ausschluss (siehe Ziff. 5)
5. Ausschluss eines Mitglieds
5.1 Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden
5.1.1 Wenn es mit der Beitragspflicht länger als ein Jahr in Verzug geraten ist und nicht innerhalb eines Monats nach einmalig erfolgter, schriftlicher Mahnung die Regulierung vorgenommen hat.
5.1.2 Wegen erheblicher Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen
5.1.3 Wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins.
5.1.4 Wegen unehrenhafter Handlungen.
5.2 Über den Ausschluss entscheidet mit 2/3 Mehrheit der Vereinsaus-schuss. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Vereinsausschusses ist innerhalb von 4 Wochen nach seiner Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet dann mit 2/3 Mehrheit auf ihrer ordentlichen Versammlung, sofern vorher keine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfindet            
5.3 Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss schon vor dessen Rechtswirksamkeit für vorläufig vollziehbar erklären.
5.4 Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat.
5.5 Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Brief zuzustellen            
6. Die Vereinsorgane
6.1 Der Vorstand
6.2 Der Vereinsausschuss
6.3 Die Mitgliederversammlung
7. Der Vorstand
7.1 Der Vorstand besteht aus
7.1.1   Dem 1. Vorsitzenden
7.1.2 Dem stellvertretenden Vorsitzenden
7.1.3

Dem Reservistenvertreter, der von den Reservisten des Vereins, die in der Bundeswehr gedient haben, selbstständig gewählt wird.

7.1.4 Dem Kassier
7.1.5 Dem Schriftführer
7.2

Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein allein, der 2. Vorsitzende ge-meinsam mit einem weiteren Mitglied der Vorstandschaft gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 DGB  Im Innenverhältnis des Vereins gilt, dass der 1. Vorsitzende nur im Falle seiner Verhinderung vertreten werden kann

7.3

Der Vorstand führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig aus.

7.4

Eine Sitzung des Vorstandes ist innerhalb einer Woche einzuberufen, wenn ein Vorstandsmitglied dies fordert. Einer vorherigen Mitteilung des Beschlussgegenstandes bedarf es nicht

7.5

Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt.

7.6

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsausschuss innerhalb von 21 Tagen ein kommis-sarischer Nachfolger für den Rest der Amtszeit hinzuzuwählen

7.7

Die Beschlüsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

8.

Der Vereinsausschuss (VA)

8.1 Zusammensetzung
8.1.1 Die Mitglieder des Vorstandes
8.1.2

Die Delegierten und die zu wählenden Ausschussmitglieder, die nicht
dem Vorstand angehören dürfen.
Delegierte Ausschussmitglieder sind:
Ehrenvorstände des Vereins und der stellvertretende Reservisten-vertreter
Zu wählende Ausschussmitglieder sind:
Beisitzer, deren Zahl sich aus der Mitgliederstärke des Vereins ergibt
(Je volle 50 Mitglieder 1 Beisitzer)

8.2

Der Vorstand kann den Personenkreis der Ziff. 8.1.2 für die jeweilige Sitzung bei Bedarf oder auf Antrag erweitern            

8.3 Aufgaben und Rechte
8.3.1

Der Vereinsausschuss ist, soweit ihm nicht besondere Aufgaben zur
Entscheidung zugewiesen sind, ein beratendes Organ zur Unter-stützung des Vorstandes bei der Durchführung dessen Aufgaben<

8.3.2 Ihm stehen insbesondere die Rechte nach Ziff. 4.3, Ziff. 5,  7.6 und 9.1 zu
8.3.3 Er kann selbstständig Streitigkeiten unter Mitgliedern zur Erledigung bringen.
8.3.4  

Ihm können von der Mitgliederversammlung weitgehende Aufgaben
zugewiesen werden.

8.3.5

Er hat in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung oder  einem anderen Vereinsorgan zugewiesen wurden, die mass-gebende Beschlussfassung.

8.3.6

Der VA kann bei Bedarf andere Ausschüsse (z.B. Festausschuss, Projekt- oder  Arbeitsgruppen) einsetzen

8.3.7

Er ist ermächtigt, Nebenordnungen (wie Geschäfts- Spesen- und Ehrenordnung u. a.) zu erlassen.

8.4

Der Vereinausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen oder wenn 1/3 seiner Mitglieder dies beantragt            

8.5

Die Mitglieder des VA können zu Sitzungen des Vorstandes geladen werden. Ein Stimmrecht steht ihnen allerdings dann nicht zu.

9.         Die Mitgliederversammlung (MV)
9.1     

Sie ist oberstes Organ und somit die höchste und letzte Entscheidungs-, Aufsichts- und Beschwerdeinstanz des Vereins. Sie findet einmal im Jahr statt. Der Termin wird vom Vereinsausschuss festgelegt         

9.2

Die Einberufung zur ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch  den Vorstand mit einer Frist von drei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Diese muss die zur Abstimmung zu stellenden Hauptanträge ihrem  wesentlichen Inhalt nach bezeich-nen. Sie findet im 1. Quartal jeden Jahres statt. Zusätzlich ist der Termin der ordentlichen MV 5 Wochen vorher im Alt-Neuöttinger Anzeiger bekannt zu geben            

9.3

Anträge können von allen Mitgliedern gestellt werden. Sie müssen spätestens 8 Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingehen.  Anträge zu Satzungsänderungen müssen bis spätestens 3 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand vorliegen

9.4

Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten

9.4.1 Bericht des Vorstandes
9.4.2 Bericht der Kassenprüfer
9.4.3

Entlastung der Vorstandschaft

9.4.4 Wahlen, soweit diese erforderlich sind
9.5 Sie beschließt außerdem über
9.5.1 Vereinsbeitrag und Aufnahmegebühr
9.5.2 Satzungsänderungen
9.5.3

Grundstücksgeschäfte jeder Art einschließlich der Aufnahme von Belastungen

9.5.4 Alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind.
9.6 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit, soweit Satzung und  Gesetz nichts anderes bestimmen.
9.7

Sie bestimmt jeweils für 3 Jahre zwei Kassenrevisoren, die die Kassenprüfung übernehmen und der Versammlung Bericht erstatten. (Ersatz wie 7.6)

9.8

Eine außerordentliche  Mitgliederversammlung ist auf schriftliches Verlangen von 1/4 aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder oder auf Beschluss des Vereinausschusses innerhalb einer Frist von 14 Tagen schriftlich mit entsprechender Tagesordnung vom Vorstand einzuberufen            

10. Protokollierung der Beschlüsse
 

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen, der Vorstands- und Ausschusssitzungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen ist.

11 Vereinseinnahmen und –ausgaben
11.1

Alle Einnahmen des Vereins (Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträge, Spenden, Zuschüsse, etwaige Gewinne und dergleichen) dürfen nur zur Erreichung des satzungsmäßigen Zweckes verwendet werden

11.2

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen

11.3

Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden

12. Beitrag- Aufnahmegebühr
12.1

Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühr und des Mitgliedsbeitrages verpflichtet. Über deren Höhe und Fälligkeit entscheidet die ordentliche Mitgliederversammlung

12.2 Ehrenmitglieder sind beitragsfrei
13    Auflösung des Vereins
13.1

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck mit einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen 4/5 der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine 3/4 Stimmenmehrheit notwendig. Kommt eine Beschlussfassung            nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere Mitglieder-versammlung  einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist

13.2   

In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liqidatoren zu bestellen,  die dann die 13.2  laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben

13.3

Das nach Auflösung/Aufhebung oder Wegfall seines bisherigen Zwecks verbleibende Vermögen ist der Gemeinde Reischach mit der Maßgabe zu überweisen, es wieder unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der Satzung zu verwenden

14.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in Ziff 3.1 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.            

Ende der Vereinssatzung
 
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